Wer nach einer Erkrankung oder gesundheitlichen Einschränkung den alten Beruf nicht mehr ausüben kann, braucht neue Wege. Wie so ein Neustart in der Praxis gelingt, zeigt ein ausführlicher Reportage-Beitrag in der aktuellen Ausgabe 2.2026 der Fachzeitung ver.di DRUCK+PAPIER.
Das Reporterteam besuchte unsere angehenden Mediengestalter/-innen Digital und Print am BFW-Standort Mühlenbeck und gibt einen bewegenden Einblick in den Umschulungsalltag.
Persönliche Begleitung statt Anonymität
Im Mittelpunkt des Berichts steht Bettina (40). Die ehemalige Erzieherin musste aus gesundheitlichen Gründen umschulen. Über die Berufsfindung im Berufsförderungswerk Berlin-Brandenburg entdeckte sie ihr Talent für die Mediengestaltung. Heute erstellt sie professionelle Vektorgrafiken und digitale Bewerbungsmappen.
„Es ist spannend zu sehen, wie der Kunde tickt, und dann das Leuchten in den Augen, wenn der Entwurf gefällt“, berichtet Bettina im Gespräch mit dem Fachmagazin.
Was den Unterricht am Berufsförderungswerk Berlin-Brandenburg besonders macht? Für Ausbilderin Madlen Lucas ist es die Mischung aus einem geschützten Lernraum, Geduld und der individuellen Förderung. Neben Fachwissen in Programmen wie Adobe Illustrator stehen auch Lern- und Projektmanagement sowie eine engmaschige Reha- und Integrationsbegleitung auf dem Programm.
Erfolgsmodell Berufsrehabilitation
Dass dieser Ansatz wirkt, unterstreicht auch Kathrin Jackel-Neusser, Geschäftsführerin des Bundesverbands Deutscher Berufsförderungswerke, (öffnet in neuem Tab) im ver.di-Interview: Im Schnitt finden 81 Prozent der Absolvent*innen nach der Reha wieder eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.
Der Magazinbeitrag zeigt eindrucksvoll: Eine Umschulung ist nicht nur das Erlernen neuer Fachkenntnisse, sondern ein mutiger Schritt zurück in ein selbstbestimmtes Berufsleben. Den vollständigen Reportage-Beitrag ‚Wenn die Augen des Kunden leuchten‘ können Sie direkt online bei ver.di DRUCK+PAPIER lesen (öffnet in neuem Tab).