Frau Feierabend und Frau Paulick von der Gemeinde Glienicke Nordbahn im Couchgeflüster-Gespräch

Vom BFW direkt in den öffentlichen Dienst: Erfolgsgeschichte als Verwaltungsfachangestellte

Neustart nach 20 Jahren? Der Einstieg in die Verwaltung schien für Christin Feierabend anfangs weit weg. Heute arbeitet sie nach ihrer Umschulung zur Verwaltungsfachangestellten am Berufsförderungswerk (BFW) Berlin-Brandenburg fest im Team der Gemeindeverwaltung Glienicke/Nordbahn.

Im Video sprechen die Absolventin und ihre Kollegin Saskia Paulick über Christins Weg in die Gemeindeverwaltung und darüber, dass berufliche Rehabilitation für beide Seiten eine Chance ist.

Videobeitrag: Reha-Umschulung als Chance für Kommunen

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Wie gelingt der direkte Einstieg nach der Umschulung?

Der Weg von Christin Feierabend zeigt, wie Theorie und Praxis der Qualifizierung perfekt ineinandergreifen. Von der Umschulung ins Praktikum zur nahtlosen Übernahme. Einen Tag nach ihrer mündlichen Abschlussprüfung hatte Christin ihren ersten Arbeitstag bei der Gemeindeverwaltung Glienicke/Nordbahn.

Wie viele andere hat sich Christin vor der Umschulung gefragt: „Was kann ich gesundheitlich und fachlich nach so vielen Jahren noch leisten?“ Hier setzt das vorgelagerte Reha-Assessment im Berufsförderungswerk Berlin-Brandenburg an, bei dem Stärken ohne Leistungsdruck analysiert werden, um das passende Berufsbild zu finden.

Der öffentliche Dienst sucht gezielt Quereinsteiger

Saskia Paulick von der Gemeindeverwaltung Glienicke/Nordbahn betont, dass sich die Anforderungen in Verwaltungen gewandelt haben. Gesucht werden heute gemischte Teams aus Berufserfahrenen und Quereinsteigern. Neben flexiblen Rahmenbedingungen wie dem betrieblichen Gesundheitsmanagement bietet der öffentliche Dienst eine große Bandbreite an Aufgaben – vom Bürgeramt bis zum Bauwesen.

„Es ist super wichtig, dass wir als öffentliche Hand Platz machen für Praktikumsplätze. Wie sollen Bewerbende mit anderem beruflichen Hintergrund sonst den Fuß in die Tür kriegen? Praktika bei uns sind eine absolute Win-Win-Situation“, erklärt Saskia Paulick.

Nächste Schritte: Perspektiven für Rehabilitanden und Arbeitgeber